Was geschah am 11. Juli – Nikita Chruschtschow lehnt Wiedervereinigung Deutschlands ab
1958
Der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita Chruschtschow lehnt die Wiedervereinigung Deutschlands ab: “Es gibt keinen Preis, den man der Sowjetunion für die Eingliederung ganz Deutschlands in den aggressiven Nordatlantikpakt bezahlen könnte”.
1936
Das Deutsche Reich und Österreich schließen ein Abkommen, um ihre Beziehungen zu verbessern. Das Verhältnis war nach dem missglückten Putsch durch österreichische Nationalsozialisten, bei dem es am 25. Juli 1934 zu der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß kam, stark abgekühlt.
1920
Die überwiegend deutschen Bereiche in West- und Ostpreußen und Oberschlesien stimmen als Novum in der europäischen Staatengeschichte über ihre Staatszugehörigkeit ab und entscheiden sich gegen Polen und für Deutschland. Ferner lehnen die Alliierten eine militärische Unterstützung Polens gegen die vorrückende Rote Armee ab.
1696
Der deutsche Philosoph, Mathematiker und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz kann in Berlin mit der Anregung einer Gründung der “Akademie der Künste” seine Lieblingsidee, die moderne Wissenschaft in Akademien zu organisieren, teilweise verwirklichen. Leibniz’ Bemühungen, ähnliche Einrichtungen in anderen Städten zu schaffen, scheitern jedoch.
1644
In einem Brief des italienische Mathematikers und Physikers Evangelisa Torricelli teilt dieser einem Freund mit, er habe einen Luftdruckmesser erfunden. Es handelt sich dabei um das Quecksilberbarometer, das bis heute genaueste Messgerät für den Luftdruck. Dabei ist Torricelli von den galileischen Fallgesetzen ausgegangen und hat sie auf ausströmende Flüssigkeiten übertragen.


























