Was geschah am 15. Juli – Island dehnt die Fischereizone aus

1975

Island dehnt die Fischereizone auf 200 Seemeilen aus. Dies führt zu Konflikten (“Kabeljaukrieg”) mit Großbritannien und Deutschland. Der Streit endet erst im Juni 1976, nachdem die 200-Meilen-Zone für den isländischen Fischfang völkerrechtlich anerkannt wird. Die Fangmenge wird heute durch die Festlegung von Quoten reglementiert.

1974

Die von griechischen Offizieren befehligte und von der Athener Militärjunta gesteuerte griechisch-zypriotische Nationalgarde putscht (mit Billigung der USA) gegen den zyprischen Präsidenten Erzbischof Makários III. und erklärt Nikos Sampson zum Staats- und Regierungschef von Zypern, der den Anschluss an Griechenland fordert. Um dies zu verhindern, landen am 20. Juli türkische Truppen im Norden der Insel und bringen in zwei Großattacken bis 16. August den ganzen Nordosten (37 % des Inselterritoriums) unter ihre Kontrolle. Damit ist Zypern de facto zweigeteilt ? in einen griechischen Süden und einen türkischen Norden.

1960

Die Vereinten Nationen entsenden auf Bitte von Ministerpräsident Patrice Lumbumba zur Beilegung der “Kongowirren” ein Truppenkontingent in das zentralafrikanische Land, das erst seit zwei Wochen selbstständig ist.

1955

In Kassel wird die erste “documenta” veröffentlicht, eine internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst in einem vier-, später fünfjährigen Rhythmus. Die ersten Ausstellungen haben zum Ziel, einen künstlerischen Überblick zu geben, die folgenden stellen sich Themen.

1933

Italien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien schließen den so genannten “Viererpakt” ab, dessen Ziel lautet, “die Solidarität in Europa zu verstärken und das Vertrauen auf den Frieden zu festigen”.

1410

Das Heer des Deutschen Ordens unterliegt in der Schlacht bei Tannenberg den polnisch-litauischen Truppen. Der Deutsche Orden ist einer der drei großen geistlichen Ritterorden neben Johannitern und Tempelherren.

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