Was geschah am 9. August – Gerald Ford wird als neuer Präsident der USA

1974

Vize-Präsident Gerald Ford wird als neuer Präsident der USA vereidigt, nachdem Richard Nixon unter dem Druck der Watergate-Affäre zurückgetreten ist. Der moralisch integere Ford soll das Vertrauen der Amerikaner in die Demokratie wiederherstellen.

1945

Die USA werfen über der japanischen Hafenstadt Nagasaki die zweite Atombombe ab. Dabei kommen über 60 000 Menschen ums Leben. Der erste Abwurf fand am 6. August über Hiroshima statt und forderte 80 000 Todesopfer.

1940

Das letzte Teilstück der Bagdadbahn wird für den Verkehr freigegeben. Die Fortsetzung der von Istanbul nach Konya führenden Anatolischen Bahn führt über Bagdad nach Basra am Persischen Golf. Die 2450 Kilometer lange Eisenbahnstrecke wurde unter maßgeblicher deutscher Beteiligung 1903 begonnen und schließlich von den Briten fertig gestellt.

1896

Der deutsche Ingenieur und Flugpionier Otto Lilienthal stürzt während eines Gleitfluges bei Stölln ab und erliegt am nächsten Tag seinen Verletzungen. Lilienthal unternahm 1891 den ersten Flug von erhöhtem Gelände mit einem selbst konstruierten Gleitflieger von 25 Metern, später schaffte er Flüge von bis zu 300 Metern. Seine Experimente sicherten die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Flugwesen, von denen die Pionierarbeit der Gebrüder Wright profitierte.

1890

Großbritannien übergibt Helgoland an das deutsche Reich, das es im Tausch gegen die Überseekolonien (Sansibar und Witu) erstanden hat. Der Sansibar-Helgoland-Vertrag ist in Deutschland z.T. stark kritisiert worden.

378

Die Goten schlagen in der Schlacht von Adrianopel den römischen Kaiser Valens, der ihnen, die ihrerseits vor den Hunnen flüchteten, die Aufnahme verweigerte. Erst Valens’ Nachfolger Theodosius gelingt es, die Goten als Verbündete zu gewinnen.

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