Archiv für Helmut Schmidt

Zitate – Helmut Schmidt (*1918), dt. Politiker (SPD), 1974-82 Bundeskanzler

  • „= Die geistigen Tankstellen der Nation.“
  • „Wenn man einen Fehler gemacht hat, muß man sich als erstes fragen, ob man ihn nicht sofort zugeben soll. Leider wird einem das als Schwäche angekreidet.“
  • „In aktuellen Nachrichten- oder Magazinsendungen gilt das bewährte Motto: lange Fragen und kurze Antworten.“
  • „Die Deutschen haben ein eigenartiges Talent, bisweilen die falschen Tage zu feiern.“
  • „Großes wird auf Gipfeltreffen nicht bewegt, aber Schlimmeres verhindert.“
  • „Seine rhetorischen Schöpfungen sind zahlreich. Er redete im Parlament zumeist ohne ausgearbeitetes Manuskript. Er sprach anhand sogenannter Spickzettel.“
  • „Märkte sind wie Fallschirme: sie funktionieren nur, wenn sie offen sind.“
  • „Die Glaubwürdigkeit der Politiker war noch nie so gering wie heute. Das liegt nicht zuletzt an einer Gesellschaft, die in die Glotze guckt. Die Politiker reden nur oberflächliches Zeug in Talkshows, weil sie meinen, es sei die Hauptsache, man präge sich ihr Gesicht ein.“
  • „Rate den Mitbürgern nicht das Angenehmste, sondern das Beste.“
  • „Wer nicht redet, wird nicht gehört.“
  • „Von jedem, der sich um das Amt des Kanzlers bewirbt, ist zu verlangen, daß er dem Volk die bittere Wahrheit sagt.“
  • „Mut zur Zukunft!“
  • „Jeder Politiker sieht auf die Dauer so aus, wie er ist.“
  • „Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.“
  • „Nicht alle Reformen kosten Geld, und nicht alles, was Geld kostet, ist deshalb schon eine Reform.“