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Quizfrage: Albanien grenzt an…

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Argentinien – Geografie

Argentinien nimmt fast die gesamte Südspitze Südamerikas ein. Die Republik erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von 3 799 km, dies entspricht auf Entfernungen in Europa umgerechnet der Strecke zwischen Nordkap und Madrid. Das Land ähnelt in der Form einem lang gezogenen Dreieck und erreicht an seiner breitesten Stelle entlang des 27. Breitengrades 1 432 km. Die Fläche Argentiniens von 2 766 890 km2 entspricht der achtfachen Fläche von Deutschland.

Im Osten grenzt Argentinien mit einer 4 725 km langen Küstenlinie an den Atlantik, die Westgrenze wird durch den lang gestreckten Gebirgszug der Anden gebildet, hinter dem sich Chile befindet. Im Norden grenzt das Land im Uhrzeigersinn gesehen an die beiden einzigen Binnenstaaten Südamerikas, Bolivien und Paraguay, dann an Brasilien und Uruguay.

Drei Landschaftstypen prägen die geologische Gestalt: erdgeschichtlich alte Gebirge im Osten, jüngere Kettengebirge im Westen und eine große Ebene dazwischen, die durch Aufschüttung und Ablagerung entstanden ist. Die großen Ebenen gliedern sich in die subtropischen Trockenwald- und Buschsavannen des Gran Chaco (Quechua für “Jagdgrund”) im Norden, das sumpfig-fruchtbare Zwischenstromland, das zwischen den Flüssen Uruguay und Paraná liegt und in die fruchtbare Pampa (was in der Quechua-Sprache Ebene bedeutet). Der Paraná ist das wichtigste Fluss-System Argentiniens.

Die weiten Grasfluren der Pampa sind sowohl historisch als auch wirtschaftlich das Kerngebiet Argentiniens. An diese Region schließt sich im Süden eine karge Steppenlandschaft an, die auf bis zu 1 500 m ansteigt: Patagonien. Eine felsige Steilküste spitzt sich zum einst von Seefahrern gefürchteten Kap Hoorn am südlichsten Punkt des Kontinents zu. Über die ganze Länge des Kontinents zieht sich parallel zum pazifischen Ozean die Gebirgskette der Anden, in denen sich auch der Cerro Aconcagua, der mit 6 959 m höchste Berg Argentiniens befindet. Über fünfzig Vulkane, darunter der Ojos del Salado, mit 6 880 m der höchste Vulkan der Welt, sind hier zu finden.

Äthiopien – Länder dieser Erde

1. Geografie

Die Demokratische Republik Äthiopien ist ein Binnenstaat in Nordostafrika und mit einer Fläche von 1 127 130 km² etwa dreimal so groß wie Deutschland. Im Norden grenzt das Land an Eritrea (seit 1993 von Äthiopien abgespaltet), im Osten an Dschibuti, im Südosten an Somalia, im Süden an Kenia und im Westen an den Sudan.

Äthiopiens Landschaft ist durch Hochebenen bestimmt, die den gesamten Westen und den mittleren Osten des Landes einnehmen und durch tiefe Täler gegliedert sind. Durch den Äthiopischen Graben, der Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchsystem ist, wird das Hochland in einen nordwestlichen und einen südöstlichen Teil getrennt. Im Bereich der Bruchzone handelt es sich um eine vulkanisch aktive Region mit einer Reihe von abflusslosen Seen, die größten sind der Stefanie- und der Abayasee. Im Norden Äthiopiens liegt die höchste Erhebung des Landes, der Ras Daschan mit 4 620 m. Weitere Viertausender sind z.B. der Talo (4 413 m) und der Batu (4 321 m).

In Richtung Westen fällt das Hochland zum Sudan hin steil ab, in Richtung Südosten geht es über in die Tiefebene Ogaden. In Richtung Nordosten öffnet sich der Graben trichterförmig zur Denakil-Tiefebene (tiefster Punkt Kobar Sink 116 m unter dem Meeresspiegel), die sich bis zum Roten Meer erstreckt.

Zahlreiche Flüsse durchfließen das Hochland: Die größten sind der Abbai (Blauer Nil) und der Wabe Shebele. Demgegenüber gibt es in den Tiefebenen kaum Wasserläufe. Die Hauptstadt Addis Abeba liegt zentral im Landesinneren auf einer Höhe von rund 2 400 m.

2. Klima

Das Klima in Äthiopien ist tropisch, in Abhängigkeit von den großen Höhenunterschieden gibt es vier unterschiedliche Klimazonen: Bis zu einer Höhe von ca. 1 600 m (Kolla) herrschen mittlere Jahrestemperaturen von 27 °C und es liegen durchschnittliche Niederschlagsmengen von 500 mm jährlich vor, die vor allem in den Bergregionen fallen. Es folgt eine warm-gemäßigte Zone (Weina Dega, ca. 1 600 bis 2 400 m) mit ca. 22 °C im Jahresdurchschnitt (Niederschlagsmenge bei 1 000 mm), in dieser Zone liegt das Hauptsiedlungsgebiet in Äthiopien. Ab 2 400 m bis zu einer Höhe von ca. 3 900 m folgt eine kühl-gemäßigte Zone (Dega) mit Jahresdurchschnittswerten von ca. 16 °C und einer Niederschlagsmenge von rund 1 800 mm jährlich. Die vierte Klimazone oberhalb von 3 900 m (Tschoke) ist gekennzeichnet durch Nachtfröste in der Trockenzeit. Die Niederschläge fallen überwiegend in den Monaten Juni bis September (oberhalb von 4 000 auch als Schnee). In den Tiefebenen Denakil und Ogaden herrscht trockenes Halbwüsten- und Wüstenklima.

3. Flora und Fauna

In den trockenen Tiefebenen des Landes (Denakil, Ogaden) herrscht Dornstrauchvegetation vor, die in Richtung Südwesten in Baumsavanne übergeht. In Lagen oberhalb von ca. 1 600 m wächst immergrüner Feuchtwald, oberhalb von 2 500 m gibt es kleinere Bestände von Regenwäldern. Oberhalb von 3 500 m geht die Vegetation zunächst in Grasland und dann in alpine Matten über.

Typische Tierarten der Savannenregionen sind Elefanten, Giraffen, Gazellen, Büffel, Flusspferde, Zebras und Löwen. An den Wasserläufen und fischreichen Seen Äthiopiens gibt es große Bestände an Flamingos und Pelikanen. In den Bergregionen lebt der seltene Abbessinische Steinbock. In Äthiopien gibt es mehrere Nationalparks zum Schutz von Flora und Fauna wie z.B. den Omo- und den Awash-Nationalpark, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurden.

4. Bevölkerung

Insgesamt leben geschätzte 73,05 Millionen Menschen in Äthiopien, die über 80 verschiedenen Ethnien angehören. Größte Bevölkerungsgruppe sind die Oromo mit etwa 40 % und die Amhara mit 32 % Anteil an der Gesamtbevölkerung. Weitere Volksgruppen sind z.B. Tigre (9 %), Sidamo, Somali, Afar, Gurage. Die Bevölkerungsdichte ist mit rund 66 Einwohnern pro Quadratkilometer dünn. Die mit Abstand größte Stadt des Landes ist die Hauptstadt Addis Abeba mit 2,44 Millionen Einwohnern. Weitere größere Städte sind Dire Dawa (165 000 Einwohner), Gonder (112 000) und Nazret (128 000).

Die beiden größten religiösen Gemeinschaften sind die Anhänger des Islam (knapp die Hälfte der Gesamtbevölkerung) und die Angehörigen der äthiopisch-orthodoxen Kirche (35-40 %). Ca. 10 % sind Anhänger von Naturreligionen. Es gibt auch kleinere Gruppen von Hindus, Sikhs und Juden. Die Amtssprache in Äthiopien ist Amharisch, Englisch ist als Handels- und Bildungssprache üblich, ebenso Französisch und Italienisch. Je nach Volksgruppe werden auch semitische und kuschitische Sprachen gesprochen (z.B. Orominga, Tigrinja, Guaraginga, Somali), teilweise auch Arabisch.

Währung ist der Birr (= 100 Cents).

Äquatorialguinea

Äquatorialguinea (span. Guinea Ecuatorial, frz. Guinée équatoriale, port. Guiné Equatorial) ist ein Staat in Afrika. Er grenzt im Norden an Kamerun, im Süden und Osten an Gabun und im Westen an den Golf von Guinea. Äquatorialguinea liegt abgesehen vom südlichsten Teil des Staatsgebietes, der kleinen Insel Annobón, etwas nördlich vom Äquator.

Geographie:

Äquatorialguinea bedeckt als einer der kleinsten Staaten Afrikas eine Fläche von insgesamt 28.051 km², wovon rund 26.000 km² auf den Festlandsteil Mbini (Rio Muni) entfallen. Zudem gehören verschiedene Inseln zum Staatsgebiet, die größte davon ist mit 2.017 km² Bioko, das bis 1973 unter den Namen Santa Isabel und Fernando Póo bekannt war und dann eine Zeit lang Macías Nguema Byogo (nach dem damaligen Präsidenten Francisco Macías Nguema) hieß. Auf Bioko liegt auch Malabo, die Hauptstadt des Landes.

Einwohnerzahl

Das Bevölkerungswachstum beträgt zur Zeit 2,6 %. Die Einwohnerzahl von Äquatorialguinea ist umstritten.

Die letzte Volkszählung fand im Jahr 2001 statt und kam auf ein Ergebnis von 1.014.999[3] Einwohnern. Diese Zahl wird jedoch angezweifelt. So wird sie von allen größeren internationalen Institutionen nur in der Datenbank des IWF[2] (nicht aber in dessen Länderprofil) verwendet, Weltbank, CIA und die Vereinten Nationen benutzen dagegen Schätzungen auf der Basis der Volkszählung 1994, bei der die Zahl mit 406.151[3] weniger als halb so hoch gelegen hatte; diese Organisationen kommen daher für 2007 auf Werte um eine halbe Million. Laut einem Bericht des U.S. Department of State vermutet die Opposition des Landes Manipulationen wegen der Präsidentschaftswahl im Dezember 2001.[4]

Dieses Fehlen genauer Bevölkerungsdaten wirkt sich stark negativ auf die Qualität der Statistiken über das Land aus, so dass etwa bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf die verschiedenen internationalen Institutionen zum Teil stark abweichende Werte für das Land angeben.

Mehr Infos gibts bei wikipedia.

Ägypten – Länder unserer Erde

1. Geografie

Die Arabische Republik Ägypten liegt im äußersten Nordosten Afrikas, die zum Land gehörende Sinai-Halbinsel gehört bereits zu Asien. Im Westen grenzt das Land an Libyen, im Süden an den Sudan, im Norden an das Mittelmeer und im Osten an das Rote Meer.

90 % der insgesamt 1 001 450 km² umfassenden Staatsfläche sind Wüste. Im Westen des Landes liegt die Libysche Wüste, die ein Schichttafelland darstellt und rund zwei Drittel der ägyptischen Staatsfläche einnimmt. Im Norden der Libyschen Wüste senkt sich das Land in der Kattarasenke bis zu 130 m unter den Meeresspiegel ab, im Südwesten steigt das Land an bis ca. 1 000 m über dem Meeresspiegel (Gilf-Kebir-Plateau). Östlich des Nils liegt die Arabische Wüste, die in Richtung Osten auf eine Höhe bis über 2 000 m ansteigt (Gabal Sa’ib al-Banat). Zahllose Täler (Wadis) durchziehen die Gebirgslandschaften der Arabischen Wüste. Die Sinai-Halbinsel im äußersten Nordosten des Landes (durch den Suezkanal vom afrikanischen Festland getrennt) ist durch die Gebirgszüge des Gabal at-Tih gekennzeichnet, hier liegt die höchste Erhebung des Landes, der Gabal Katrina (Katharinenberg) mit einer Höhe von 2 637 m.

Zwischen den beiden Wüsten durchfließt der Nil auf einer Länge von ca. 1 550 km Ägypten von Süden nach Norden, bevor er ins Mittelmeer mündet. Quellfluss des Nils ist der Kagera im Gebirgsland von Burundi. Im äußersten Süden im Bereich der Grenze zum Sudan wird der Nil durch den Assuan-Staudamm (1970 fertig gestellt) zum so genannten Nassersee (rund 5 500 km²) gestaut. Durch die Stauanlagen werden die Fluten des Nils reguliert, so dass auch in der Niedrigwasserperiode (November bis Juni) die Felder bewässert werden können. Nördlich des Staudamms ist das Niltal zunächst nur ca. 3 km breit und verbreitert sich dann auf etwa 20 km. Nördlich der Hauptstadt Kairo gabelt sich der Nil in zwei große Mündungsarme und bildet ein rund 23 000 km² großes Delta, das von Lagunen und Nehrungen gekennzeichnet ist und intensiv bewirtschaftet wird. Die Küstenlänge Ägyptens beträgt insgesamt knapp 3 000 km. Während die Mittelmeerküste meist durch flache Dünen geprägt ist, fallen die Gebirgszüge an der Küste zum Roten Meer steil ab.

2. Klima

Der Einfluss des Mittelmeerklimas reicht in Ägypten im Bereich des Nildeltas bis zur Hauptstadt Kairo, der übrige Bereich des Landes gehört zum nordafrikanischen Trockengürtel und weist Wüstenklima auf. Kennzeichnend sind extrem wenig Niederschläge (bis 20 mm jährlich) und starke Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages (Tagestemperaturen bis 45 °C, Nachttemperaturen 5 °C), unabhängig von der Jahreszeit. Die Niederschlagsmengen im Nildelta bis Kairo liegen bei 250 mm jährlich. Generell nehmen die Temperaturen in Richtung Süden zu: Im Januar liegen die Mittelwerte in Alexandria an der Mittelmeerküste bei 14,5 °C, in Assuan im Süden des Landes bei 16,5 °C. Im Juli können die Temperaturen im Süden des Landes bis auf über 40 °C ansteigen. Von März bis Juni treten vor allem in den südlichen Wüstenbereichen heiße Sand- und Staubwinde auf (Chamsin).

3. Flora und Fauna

Rund zwei Drittel der Landesfläche sind Wüste, vor allem in der Libyschen Wüste gibt es so gut wie keine Vegetation außer an den Oasen und als temporäre Erscheinung nach einem der seltenen Regenfälle. In der Arabischen Wüste östlich des Nils wachsen vereinzelt Tamarisken, Dornsträucher und Akazien. Von der ursprünglichen Vegetation im Bereich des Nils ist durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung kaum noch etwas erhalten. An den Ufern wachsen Dattel- und Fächerpalmen, Zypressen, Eukalyptus, Sykomoren, Johannisbrotbäume und die im 19. Jahrhundert aus Australien eingeführten Kasuarinen (Keulenbaum). Andere eingeführte Arten sind z.B. Palisander und Poinciana. In den Wassern des Nils und dessen Kanälen wachsen über 100 Arten von Gräsern, unter ihnen Bambus und Schilfrohr, nur noch vereinzelt findet sich die Papyrusstaude, die im Altertum kultiviert wurden. Im Delta des Nils gedeihen Lotus, Jasmin und viele verschiedene Rosenarten.

An größeren wild lebenden Säugetieren leben in Ägypten noch Schakale, Wüstenfüchse (Fennek), Hyänen, Wildkatzen und in den Gebirgsregionen Steinböcke. Flusspferde finden sich heute fast ausschließlich im südlichen Bereich des Nils. Sowohl Insekten (Heuschrecken, Skorpione) als auch Vögel kommen zahlreich vor: Die Vogelwelt Ägyptens umfasst rund 350 Arten, hinzu kommen verschiedene Arten von Zugvögeln. Neben Krähen, Gabelweihen, Pelikanen, Flamingos, Pirolen, Reihern und Kranichen gibt es zahlreiche Raub- und Aasvögel wie Habichte, Falken, Adler, Lämmergeier und Milane. Im Nil tummeln sich mehr als 190 verschiedene Arten von Süßwasserfischen, unter ihnen z.B. der Nilbarsch. An Reptilien sind verschiedene Eidechsenarten und Giftschlangen wie z.B. die Ägyptische Kobra zu nennen.

4. Bevölkerung

Rund 77,51 Millionen Menschen leben in Ägypten, der größte Teil von ihnen im Tal des Nil. Die Siedlungsdichte ist im Norden am höchsten und nimmt in Richtung Süden ab. Größte Stadt ist die Hauptstadt Kairo (Al-Qahirah) mit über 16 Millionen Einwohnern (Agglomeration), gefolgt von Alexandria (Al-Iskandariyah) mit 3,35 Millionen und Giseh mit 2,24 Millionen.

Rund 99 % der Bevölkerung sind arabische Ägypter, neben Minderheiten an Griechen, Italienern und Arabern aus anderen Staaten leben im Land auch Palästinenser und arabische Stämme, die durch ihren Lebensraum in Oasen und ihr Nomadentum relativ isoliert sind. Amtssprache ist Arabisch, das in einem ägyptischen Dialekt gesprochen wird. Als Handelssprachen sind auch Englisch und Französisch verbreitet. Der Islam ist Staatsreligion, die Verfassung sieht aber Religionsfreiheit vor. Über 94 % der Ägypter sind Moslems sunnitischer Ausprägung, rund 5 % sind koptische Christen. Daneben gibt es kleinere Minderheiten an Katholiken, Protestanten, Griechisch-Orthodoxen und Juden.

Das Bevölkerungswachstum liegt bei 1,8 %, die Lebenserwartung für Frauen bei 73,6, für Männer bei 68,5 Jahren. Die Alphabetisierung wird mit 57,7 % angegeben, obwohl für Kinder von sechs bis zwölf Jahren Schulpflicht bei kostenlosem Unterricht besteht. Gesundheits- und Sozialwesen sind in den Städten relativ gut entwickelt, so gibt es z.B. eine Kranken-, Alters- und Invalidenversicherung für Arbeitnehmer.

5. Politisches System

Die Arabische Republik Ägypten ist laut der Verfassung von 1971 ein sozialistisch-demokratischer Staat. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident (seit 1981 Muhammad Hosni Mubarak), der vom Parlament mit Zweidrittelmehrheit nominiert und durch Volkswahl für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt wird (Wiederwahl möglich). Der Staatspräsident hat laut Verfassung weitreichende Vollmachten und ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte, ernennt den Ministerpräsidenten und die Mitglieder des Kabinetts. Er kann das Parlament auflösen und hat ein Vetorecht bei der Gesetzgebung. Regierungschef ist der Ministerpräsident (seit 2004 Ahmed Nazif).

Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung (Majlis al-Sha’b), deren 454 Mitglieder bis auf zehn (diese werden vom Staatspräsidenten ernannt) vom Volk gewählt werden, für eine Amtszeit von fünf Jahren. Eine beratende Rolle hat der Shura-Rat (Majlis al-Shura), der insgesamt 264 Sitze hat. 176 Mitglieder werden vom Volk gewählt, 88 vom Präsidenten ernannt.

Ägypten ist in 26 Verwaltungsbezirke gegliedert (muhafazat), an deren Spitze jeweils ein Gouverneur im Ministerrang steht. Laut Verfassung gilt in Ägypten islamisches Recht, das aber auch freiheitliche Elemente enthält (z.B. wurde im Januar 2000 ein neues Scheidungsrecht beschlossen, nach dem sich auch Frauen ohne Begründung scheiden lassen können). Die hohen Richter werden direkt vom Staatspräsidenten ernannt.

6. Wirtschaft

Ägypten verzeichnet ein Bruttoinlandsprodukt von ca. 4 200 US-Dollar pro Kopf, damit gehört es zu den Entwicklungsländern mit mittlerem Einkommen. Das Bruttoinlandsprodukt weist ein jährliches Wachstum von 2-3 % auf. Die Auslandsverschuldung ist noch immer hoch (2004: ca. 33,75 Milliarden US-Dollar), obwohl die staatliche Neuverschuldung unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Arbeitslosigkeit im Land wird auf 11 % geschätzt und ist damit hoch. Ein weiteres Problem Ägyptens ist das hohe Bevölkerungswachstum. Im Juni 2001 beschlossen Ägypten, Libyen, Irak und Syrien die Errichtung einer Freihandelszone zur Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Nach dem Vorbild der Europäischen Union soll ein gemeinsamer Markt der arabischen Staaten geschaffen werden.

Eine der Haupteinnahmequellen Ägyptens ist der Tourismus, der 2004 mit 8 Mio. ausländischen Besuchern Rekordniveau erreichte. Die wiederholt stattfindenden Attentate auf Touristenzentren konnten den Trend nicht umkehren. Eine weitere wichtige Rolle für die Staatseinnahmen sind die Erträge aus dem Suezkanal, Einnahmen aus den Erdölvorkommen und Entwicklungs- und Militärhilfe aus westlichen Geberländern.

Die Landwirtschaft ist mit rund 17 % am Bruttoinlandsprodukt beteiligt (Industrie ca. 33 %, Dienstleistungen ca. 50 %), rund ein Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten in diesem Bereich. Nur knapp 4 % der Staatsfläche können landwirtschaftlich genutzt werden, die Gebiete beschränken sich auf das Niltal, das Nildelta und einige Oasen. Wichtigstes landwirtschaftliches Produkt ist die Baumwolle, weiter werden Reis, Mais, Weizen, Zuckerrohr, Hirse, Kartoffeln und Gemüse angebaut. Durch die ganzjährige Bewässerung sind zwei bis drei Ernten im Jahr möglich, dennoch kann der Eigenbedarf der Bevölkerung an Grundnahrungsmitteln nicht gedeckt werden. In der Viehwirtschaft werden vor allem Rinder, Wasserbüffel, Schafe und Ziegen gehalten. Die Fischerei spielt eine bedeutende Rolle.

Wichtigster Bodenschatz Ägyptens sind die Erdölvorkommen im Golf von Sues, der Kattarasenke und auf der Sinai-Halbinsel. Öl stellt rund 40 % des Exportvolumens des Landes. In den vergangenen Jahren wurde zunehmend auch Erdgas gefördert. Im Bergbau spielt vor allem der Abbau von Phosphaten und Eisenerz eine Rolle. In der Industrie sind rund ein Fünftel der Erwerbstätigen beschäftigt, die wichtigsten Branchen sind die Textil und Nahrungsmittel verarbeitende Industrie, chemische und Bauindustrie und die Zement- und Metallproduktion. Der Energiebedarf wird mit Wasserkraft (Assuan-Staudamm), Kernkraft und Erdgas gedeckt.

Die wichtigsten Handelspartner Ägyptens sind Italien und die USA; außerdem Deutschland, Griechenland, Indien und Großbritannien. Exportiert werden vor allem Erdöl und -gas, Baumwolle und Textilien, zu den wichtigsten Importgütern gehören Nahrungsmittel, Holz und Maschinen.

Die Währung ist das ägyptische Pfund (1 EGP = 100 Piaster

Quelle: Wissen-Digital

Wo kann man den 2.864 m hohen Triglav erklimmen?

  1. Ukraine
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  3. Bosnien
  4. Tschechien

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Der Grauwal

(Eschrichtius robustus)

280px-Graywhale MMC1. Verbreitungsgebiet

Der Grauwal ist heute nur noch in geringer Zahl in den nördlichen Regionen des Pazifik verbreitet, während er früher auch im Atlantik beheimatet war. Im Pazifischen Ozean findet man noch zwei Populationen, die kleinere koreanische und die kalifornische Population, die im Sommer Wanderungen unternimmt, die sie bis nach Südkalifornien und Mexiko führen. Grauwale bevorzugen Standorte in Küstennähe und Flachwassergebiete.

2. Körperbau

Der Grauwal erreicht eine Länge von 15 Metern und im Erwachsenenalter ein Gewicht von 35 Tonnen. Die Haut des großen Meeressäugers ist hell- bis dunkelgrau oder auch bläulich. Sie ist von einer Vielzahl von Seepocken übersät und so lassen sich die einzelnen Exemplare voneinander unterscheiden. Der Grauwal hat Gemeinsamkeiten sowohl mit den Glatt- als auch mit den Furchenwalen, weshalb man ihm eine eigene Familie zuweist. Er besitzt keine Rückenfinne, dafür aber mehrere Buckel, die sich im hinteren Drittel der Rückenmitte befinden. In seiner Gestalt wirkt der Grauwal schlank aber nicht stromlinienförmig. Er erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 15 Stundenkilometern. Das Maul des Grauwals ist mit etwa 150 bis 200 Barten besetzt, die relativ kurz sind. An der Kehle hat der Grauwal zwei symmetrisch verlaufende Furchen. Die Schwanzflosse erreicht eine Breite von drei Metern und ist in der Mitte gekerbt. Beim Ausatmen stößt der Grauwal seinen so genannten Blås bis zu fünf Meter hoch in die Luft.

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Was ist Yünnan

auch: Jünnan;

Provinz im Südwesten der Volksrepublik China, an Laos, Myanmar und Vietnam grenzend (daher ausgesprochen vielfältige Kultur); 436 170 km²; 42,36 Millionen Einwohner; Hauptstadt: Kunming.

Eine der ärmsten Provinzen Chinas: Textilindustrie, Bergbau (Stahl, Kohle), Zucker- und Tabakanbau.

Quizfragen – 10 Fragen zum Thema Geografie

Heute mal wieder 10 Fragen zum Thema Geografie / Erdkunde.

Viel Spass.

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Quizfrage – Welcher Staat hat keinen Anteil an der Insel Kalimantan?

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