19. Apr, 2009
Diese Fremdwörter:
Wenn einer viele Fraue’n sich nahm,
so nennt man sowas polygam,
genügt ihm aber eine schon,
nennt man den Zustand monoton
Heinz Erhardt (* 20. Februar 1909 in Riga, Russisches Reich; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel)
deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter.
12. Mrz, 2009
Was ist laut Lenin “Opium für das Volk”?
- Geld
- Musik
- Religion
- Kunst
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28. Feb, 2009
Ganz in Weiß …
Der Hochzeitstag ist ein ganz besonderer Tag, und deshalb sind natürlich alle Akteure darum bemüht, ihn auch der äußeren Form nach auf ganz besondere Art und Weise zu begehen. So ziehen Bräute schon seit langer Zeit zu ihrer Vermählung ein Hochzeitskleid an.
Bereits im alten Rom hatte dieses Kleidungsstück Tradition. Damals handelte es sich um eine besondere Tunica, die zumeist die Farbe Gelb hatte.
In prachtvoll verzierten Stoffen aus Gold- oder Silberbrokat, mit kostbaren Stickereien versehen oder mit Halbedelsteinen besetzt, in Grün-, Rot- oder Blautönen schritt die Braut im Mittelalter vor den Altar.
Gegen Ende des 16. Jhd. breitete sich Schwarz als Modefarbe aus. Es dauerte nicht lange, bis auch die Braut, die etwas auf sich hielt, in Schwarz heiratete.
Im 17. Jhd. setzte sich für einige Zeit die Farbe Rot wieder durch. Aber vereinzelt tauchte auch bereits das weiße Hochzeitskleid auf, das die Unschuld und Unberührtheit der Braut symbolisieren sollte.
Im Laufe des 19. Jhd. avancierte Weiß dann zur absoluten Modefarbe der Braut, zuerst in der Stadt und später dann auch auf dem Land. Für jedes ehrbare Mädchen schickte es sich, in Weiß zu heiraten.
20. Feb, 2009
Fleurop freut`s
Den Valentinstag als Tag der Liebenden gibt es in Deutschland erst seit etwa 50 Jahren. Also seit der Zeit des Wirtschaftswunders, und da liegt die böse Vermutung nahe, er sei ein Produkt der Konsumgüterindustrie.
Erfunden hat der Einzelhandel diesen Tag zwar nicht, seine gesellschaftliche Bedeutung angekurbelt sicherlich schon.
Woher der Brauch tatsächlich kommt, ist nicht mehr eindeutig festzustellen.
Bereits im Römischen Reich gab es Mitte Februar ein Liebesfest, die Lupercalia. Unverheiratete wurden in einer Liebeslotterie einander zugelost, verheiratete Männer schenkten schon damals ihrer Frau Blumen.
Eine andere Legende vom Ursprung des Valentinstages bezieht sich auf den Bischof Valentin von Terni, der im 3. Jhd. Verliebte miteinander vermählte – gegen den Willen des Kaisers Claudius II. (reg. 268-270), der ihn später enthaupten ließ.
Ab dem 15. Jhd. sind dann Bräuche aus England überliefert, bei denen Paare sich Blumen und Liebesgrüße zukommen ließen.
16. Feb, 2009
Alaaf und Helau
Die sogenannte fünfte Jahreszeit, Karneval, Fasching oder Fasenacht, hat ihren Ursprung in vorchristlichen Bräuchen, bei denen es darum ging, den Winter auszutreiben. Dafür musste man sich möglichst furchteinflößend herrichten und maskieren.
Schon bei den Römern gab es Fruchtbarkeitsfeste in der Zeit zwischen Winter und Frühling, bei denen man sich rituell verkleidete: die Saturnalien.
Im Mittelalter durften während der “Narrentage” Kleriker der unteren Ränge die höheren verspotten.
Der Begriff “Karneval” kommt übrigens aus dem lateinischen, von “carne, vale!” (Fleisch, lebe wohl!) und greift somit die an die närrische Zeit anschließende Fastenzeit auf.
Die berühmtesten Karnevalsmasken stammen aus Venedig: Seit 1268 begleiteten sie den Carnevalo Veneziano vom Tag des San Stefano bis Mitternacht des Mardi Grasso, dem Faschingsdienstag. Unter ihnen konnte sich sowohl der Adel als auch das gemeine Volk unerkannt amüsieren.
Schließlich fanden die Masken aus diesem Grund auch Anwedung, wenn einer auf dem Weg zu seinem Gläubiger oder einer Geliebten nicht identifiziert werden wollte.
Die italienischen Masken sind sogenannte Halbmasken, da sie nur die obere Hälfte des Gesichts bedecken. Erfunden wurden sie für die italienische Commedia dell`arte, der freigelassene Mund erleichterte den Schauspielern das Sprechen.
19. Okt, 2008
Gut erhaltene ehemalige Zisterzienabtei in Burgund, nordwestlich von Dijon im französischen Departement Cote d’Or; 1119 durch Bernahrd von Clairvaux gegründet, 1147 geweiht. Die dreischiffige Kirche und das Kloster gelten in Ihrer Anlage als Prototyp der Zisterzienerbaukunst und waren von weit reichender Wirkung. Die UNESCO erklärte die Abtei zum Weltkulturerbe.
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